Traditionell beenden wir unsere Yogapraxis mit den Worten: Lokah samastah sukhino bhavantu – mögen alle Wesen glücklich und frei sein. Wenn wir genau hinhören, spüren wir: Das sind mehr als nur schön klingende Worte. Dieses alte Mantra ist für mich in den letzten Jahren zu einem meiner liebsten Begleiter geworden. Es erinnert uns daran, dass unser eigenes Glück und unsere Freiheit untrennbar mit dem Wohlergehen aller Lebewesen verbunden sind.

Gerade in einer Zeit, in der sich Hass und zerstörerische Ideologien immer mehr ausbreiten, wird diese Weisheit aktueller denn je. Mitgefühl und Solidarität sind keine leeren Begriffe, sondern eine Haltung, die wir im Alltag leben können. Als Yoginis und Yogis sind wir eingeladen, über unsere persönlichen Bedürfnisse hinauszublicken und ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie eng unser Leben mit allem Leben verknüpft ist.

Wenn wir uns aktiv dafür einsetzen, dass alle Wesen glücklich und frei sein dürfen, tragen wir zu einer Welt bei, in der Hass keinen Platz hat. Eine Welt, die von Liebe, Frieden und gegenseitiger Akzeptanz geprägt ist. Jeder kleine Schritt zählt: Lass dein Herz sprechen, öffne dich für Freundlichkeit, Mitgefühl, Nachsicht und Freude am Wohlergehen der anderen. So können wir gemeinsam etwas verändern und dazu beitragen, dass sich dieser Wunsch in der Welt verwirklicht.

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
– Mahatma Gandhi –

Share This